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Rungesommer 2027 · 250 Jahre Philipp Otto Runge

Philipp Otto Runge machte sichtbar, was keine Form hat: Farbe als Körper, Zeit als Bild, die Welt als Ganzes. Am 23. Juli 2027 wird der in Wolgast geborene Frühromantiker 250 Jahre alt. Seine Geburtsstadt legt das Jubiläum als Rungesommer an – von Mai bis Oktober 2027, mit dem Festakt am Geburtstag als Mittelpunkt. Vier Ausstellungsformate, drei Festwochenenden und Originalwerke aus Hamburg und Greifswald.

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Auf einen Blick

Stand September 2026

1 Mio. €

Gesamtvolumen des Jubiläumsjahres, gerundet

14

Finanzierungsquellen aus EU, Bund, Land, Landkreis, Stadt, Stiftungen und regionaler Wirtschaft

50

zeitgenössische künstlerische Positionen bei der 37. Landeskunstschau

3

Festwochenenden zwischen Juni und August 2027

6

Originalwerke als Leihgabe, u. a. aus der Hamburger Kunsthalle und dem Pommerschen Landesmuseum Greifswald

4

Ausstellungsformate: neue Dauerausstellung, Gastausstellungen, 37. Landeskunstschau und die dreiteilige Sonderausstellung

Pressetexte

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Kurzfassung

409 Zeichen · Meldung

Philipp Otto Runge machte sichtbar, was keine Form hat: Farbe als Körper, Zeit als Bild, die Welt als Ganzes. Am 23. Juli 2027 wird der in Wolgast geborene Frühromantiker 250 Jahre alt. Seine Geburtsstadt legt das Jubiläum als Rungesommer an – von Mai bis Oktober 2027, mit dem Festakt am Geburtstag als Mittelpunkt. Vier Ausstellungsformate, drei Festwochenenden und Originalwerke aus Hamburg und Greifswald.

Mittlere Fassung

1483 Zeichen · Vorbericht

Philipp Otto Runge machte sichtbar, was keine Form hat: Farbe als Körper, Zeit als Bild, die Welt als Ganzes. 2027 führt seine Geburtsstadt diese Arbeit fort.

Er kommt aus einer Hafenstadt, nicht aus einem Salon: Sein Vater war Reeder und Kaufmann, den Scherenschnitt lernte er von seiner Mutter. Deshalb steht 2027 das Handwerk neben der Kunst – und so beginnt alles dort, wo er als Kind das erste Mal hinschaute.

Am 2. Mai eröffnet das Rungehaus mit seiner neuen Dauerausstellung neue Perspektiven auf das Leben und Werk des frühromantischen Malers. Das einstige Familienhaus vermittelt in thematisch geordneten Räumen Einsichten in das komplexe Schaffen des Universalkünstlers und Visionärs – dort, wo einmal 13 Runges zugleich wohnten.

Der 23. Juli 2027, Runges 250. Geburtstag, ist das kulturelle Highlight des Sommers 2027 in Mecklenburg-Vorpommern. Zum offiziellen Festakt sprechen Gäste aus Politik und Forschung, Kunst und Kultur in Wolgast. Dazu: Raumkunst im Rundbau der St.-Gertrud-Kapelle, ein „Festessen bei Runges“, ein sinfonisches Ballett in der Schiffshalle am Stadthafen, Tanz und Musik auf dem Rungeplatz und die interaktive Premiere des Runge-Comics.

Ab dem 22. Mai zeigt die 37. Landeskunstschau Mecklenburg-Vorpommern 50 zeitgenössische Positionen. Drei Festwochenenden auf dem Rungeplatz, in der historischen Altstadt und am Stadthafen bringen Theater, Konzerte, Mitmachangebote für Kinder, Puppentheater und Märchen sowie Kulinarik, Kunsthandwerk und Regiomarkt.

Ausführliche Fassung

3223 Zeichen · Hintergrund

Philipp Otto Runge machte sichtbar, was keine Form hat: Farbe als Körper, Zeit als Bild, die Welt als Ganzes. 2027 führt seine Geburtsstadt diese Arbeit fort.

Er kommt aus einer Hafenstadt, nicht aus einem Salon: Sein Vater war Reeder und Kaufmann, den Scherenschnitt lernte er von seiner Mutter. Deshalb steht 2027 das Handwerk neben der Kunst – und so beginnt alles dort, wo er als Kind das erste Mal hinschaute.

Am 2. Mai eröffnet das Rungehaus mit seiner neuen Dauerausstellung neue Perspektiven auf das Leben und Werk des frühromantischen Malers. Das einstige Familienhaus vermittelt in thematisch geordneten Räumen Einsichten in das komplexe Schaffen des Universalkünstlers und Visionärs – dort, wo einmal 13 Runges zugleich wohnten.

Der 23. Juli 2027, Runges 250. Geburtstag, ist das kulturelle Highlight des Sommers 2027 in Mecklenburg-Vorpommern. Zum offiziellen Festakt sprechen Gäste aus Politik und Forschung, Kunst und Kultur in Wolgast. Dazu: Raumkunst im Rundbau der St.-Gertrud-Kapelle, ein „Festessen bei Runges“, ein sinfonisches Ballett in der Schiffshalle am Stadthafen, Tanz und Musik auf dem Rungeplatz und die interaktive Premiere des Runge-Comics.

Ab dem 22. Mai zeigt die 37. Landeskunstschau Mecklenburg-Vorpommern 50 zeitgenössische Positionen. Drei Festwochenenden auf dem Rungeplatz, in der historischen Altstadt und am Stadthafen bringen Theater, Konzerte, Mitmachangebote für Kinder, Puppentheater und Märchen sowie Kulinarik, Kunsthandwerk und Regiomarkt.

Philipp Otto Runge kam als neuntes von elf Kindern des Wolgaster Reeders und Kaufmanns Daniel Nicolaus Runge zur Welt. Die Hafenstadt am Peenestrom prägte Runges Kindheit und Jugend. Nach einer Kaufmannslehre in Hamburg ging er 1799 nach Kopenhagen und später nach Dresden, um Kunst zu studieren. Schließlich lebte er mit seiner Frau Pauline und drei Kindern in Hamburg. Durch seine Familie blieb er mit Wolgast als Heimat- und Sehnsuchtsort verbunden.

Runge malte Porträts von ungewöhnlicher Direktheit: das Bildnis seiner Eltern, die Hülsenbeckschen Kinder, mehrere Selbstbildnisse. Er zeigt Menschen ohne Pose und Kinder als eigenständige Charaktere, nicht als kleine Erwachsene. Sein wohl umfangreichstes Vorhaben, den groß angelegten „Zeiten“-Zyklus als romantisches Gesamtkunstwerk auszuführen, blieb unvollendet. Seine Farbenlehre erschien 1810 unter dem Titel „Farben-Kugel“ und ordnete die Farben erstmals in einem dreidimensionalen Kugelmodell an.

Runge brachte zwei Märchen in niederdeutscher Sprache zu Papier: „Von dem Fischer un syner Fru“ und „Von dem Machandelboom“. Über Achim von Arnim und Clemens Brentano gelangten sie zu den Brüdern Grimm und wurden in deren Sammlung aufgenommen.

Kein anderer Ort kann Runges Herkunft so erzählen wie Wolgast. Von 1295 bis 1625 residierten hier die Herzöge von Pommern-Wolgast; anschließend wurde das Renaissanceschloss der Verwaltungssitz von Schwedisch-Pommern. Runge kannte das einstige Schloss nur noch als Ruine. Geblieben ist die Herzogengruft unter St. Petri, die älteste Herzogengruft Mecklenburg-Vorpommerns.

Mit dem Jubiläum etabliert sich Wolgast nachhaltig als kulturelles Zentrum in Vorpommern sowie landes- und bundesweit. Runge wird „unser“ Künstler für alle Wolgasterinnen und Wolgaster.

Termine 2027

Programmstand 14. September 2026 · Änderungen im Veranstaltungskalender

18. März Vortrag „Romantische Kunstreligion bei Philipp Otto Runge“
2. Mai Eröffnung der neuen Dauerausstellung, Rungehaus
2. Mai Einweihung „Buntes Band“: digitaler Stadtrundgang mit farbcodierten Themenwegen, Altstadt
8. Mai Eröffnung der 1. Wechselausstellung: Henning Wagenbreth und Sophia Martineck, Rungehaus
8. Mai Präsentation der Ergebnisse des Scherenschnitt-Wettbewerbs, Rungehaus
22. Mai Eröffnung 37. Landeskunstschau, Kirchplatzschule
29. Mai Mitmachkonzert für Kinder „Buttje, Buttje in de See“, Saal der Musikschule Wolgast
5. Juni „Runges Fliegende Farbenkugel“ – Heißluftballon auf dem Rungeplatz mit historischem Reenactment
Juni Premiere des Runge-Stücks „Das Wesen der Farben“, Kaminzimmer, Historisches Rathaus
26. Juni Eröffnung der dreiteiligen Sonderausstellung „Der Traum vom Ganzen“ mit Konzert, Stadtgeschichtliches Museum · St.-Petri-Kirche
26./27. Juni 1. Festwochenende
23.–25. Juli 2. Festwochenende + Wolgaster Kulturnacht am 24. Juli
21./22. August 3. Festwochenende
September Konzert im Rahmen des Usedomer Musikfestivals, St.-Petri-Kirche
20. September Kinderfest in der Altstadt
9. Oktober 6. Manufakturtag – Handwerk zum Anfassen, Stadtgeschichtliches Museum
15.–17. Oktober Wolgaster Symposium „Romantik : Religion : Revolution“
31. Oktober Theateraufführung „Von dem Machandelboom“ zu Halloween, Tierpark Wolgast

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„Die Hülsenbeckschen Kinder“ · Runge-Gelb

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„Selbstbildnis“ · Runge-Türkis

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„Petrus auf dem Meer“ · Runge-Türkis

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„Die Ruhe auf der Flucht nach Ägypten“ · Runge-Blau

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Pressebilder

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AltstadtRathausplatzStadthafenSkulptur an der PeenebrückeSt. Petri, InnenraumHistorisches Gebäude

Stadt und Spielorte

Wolgast, Rungehaus, Rungeplatz, Stadthafen

Altstadt · Rathausplatz · Stadthafen · Skulptur an der Peenebrücke · St. Petri, Innenraum · Historisches Gebäude

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Porträt Fabian OlbrichPorträt David Adler

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Fabian Olbrich · David Adler

Porträt Ann Kathrin Dworatzek folgt

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Der Nachweis lautet „Foto: Name“ – ohne ©-Zeichen. Bei Werken aus fremden Sammlungen steht die besitzende Sammlung zuerst, der Fotonachweis danach: „Hamburger Kunsthalle / bpk. Foto: Elke Walford.“ Die Serie von Christoph Eisenmenger ist für die redaktionelle Nutzung frei; Nennung: „Foto: Christoph Eisenmenger, Stadt Wolgast.“

Werke von Philipp Otto Runge

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Pressekontakt

Für Anfragen, Interviews und Akkreditierung

Ann Kathrin Dworatzek

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Büro des Bürgermeisters, Stadt Wolgast

03836 2510-130
ann.dworatzek@wolgast.de

David Adler

Geschäftsführer
Wolgaster Kulturgesellschaft gGmbH

01577 5305737
david.adler@kultur-wolgast.de

Fabian Olbrich

Projektleiter Rungesommer 2027
Wolgaster Kulturgesellschaft gGmbH

0178 6374285
fabian.olbrich@kultur-wolgast.de

Sultan Virk

Projekt- & Brand Manager
Öffentlichkeitsarbeit · Grafik- und Webdesign · Social Media
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0174 1720567
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Deutsche und englische Fassung · Druckdaten, Stand 18. September 2026

Deutsch

Pressemappe A4 PDF · 4,7 MB · 12 Seiten

Programmbeileger A5 PDF · 2,3 MB

Gesamtkalender A3 PDF · 36 KB

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English

Press Kit A4 PDF · 4.8 MB · 12 pages

Programme Insert A5 PDF · 2.5 MB

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